Samstag, 17. Juni 2023

Exulansis

e x u l a n s i s
noun
the tendency to give up trying
to talk about an experience because
people are unable to relate to it

(ich bin immer noch da. es ist chaotisch, aber größtenteils wieder in ordnung, denke ich.
(was ich hauptsächlich rell zu verdanken habe. ja, beides.) leider habe ich meine worte im april irgendwo verloren. wenn ich sie wiedergefunden habe, werde ich euch das wissen lassen.)

Sonntag, 4. Juni 2023

the path to decay

[TW bzgl. Depressionen/Suizidalität]

Ich habe es aufgegeben, diesen Zustand jeden Tag dokumentieren zu wollen, solange bis ich es überstanden habe. Dazu habe ich gar keine Energie mehr. Es ist Tag 11, mein Kopf will mich noch immer tot sehen. Das Ereignis, das wohl als Ursache anzusehen ist, ist mittlerweile längst wieder zur Bedeutungslosigkeit verkommen. (Naja. Fast. Ein bisschen muss ich mich noch damit herumschlagen. Aber auch nur, weil Rell es nicht gut sein lassen kann.)

Bloß sind die Gedanken immer noch da. Und nagen an mir. Zwischendurch war es immer wieder einen Tag lang fast in Ordnung - letzte Woche Montag und gestern zum Beispiel - und danach jedes Mal schlimmer als vorher. Ich hab versucht, mich vergessen zu lassen und meinem Kopf nicht zuzuhören - lies: mich betrunken und/oder Bedarf genommen, was bloß nicht immer die ... praktikabelste Idee ist, wenn man jeden Tag noch zur Arbeit geht. (Ehrlich, ich weiß nicht, wie d a s funktioniert. Der Plan dahinter war wohl, dass Ablenkung vielleicht ganz gut tut, aber in der Praxis bin ich auch am Durchdrehen.)

Und dann hat's sich nicht so angefühlt, als könnte ich diesen Zustand noch länger aussitzen. Also habe ich in meinem Kopf das Gästezimmer für diese Gedanken hergerichtet. Und mich mit ihnen zum Tee hingesetzt. Und mir den Vorschlag mal angehört. Und fing selbst an zu denken: Hey, gar keine so üble Idee. An dem Punkt hab ich kurz in Erwägung gezogen, mich einweisen zu lassen, weil ich mehr und mehr Angst vor mir selbst hatte. Aber wenn die Akutstationen in dieser Stadt genauso ein Witz sind wie in der Heimatstadt, bin ich alleine echt besser zurecht.

Das war am Donnerstag. Nun bin ich immer noch hier. Alleine mit der ganzen Scheiße. Auf dem besten Wege rückfällig zu werden, bei dem Versuch die Gedanken und Gefühle auszuhungern. Hab mich dreimal davon abgehalten, Rell anzurufen, wie ich es eigentlich tun sollte in solchen Situationen. Aber. Wohin würde das schon führen? Außer dazu, dass sie sich Sorgen macht. Und zu dem Ergebnis kommt, dass ich ne Therapie machen sollte. Ansonsten weiß nur Neeko, dass es mir im Moment nicht gut geht. Natürlich hat sie Hilfe angeboten, bloß finde ich es ein bisschen zu ... krass, Freunden davon zu erzählen. Wohin würde das schon führen? Außer dazu, dass die sich Sorgen machen. Und zu dem Ergebnis kommen, dass ich Therapie machen sollte.

Also klammere ich mich an die banalsten Pläne. (Sleep Token irgendwann nochmal live sehen. Der Besuch von meinem Bruder in ein paar Monaten. Mit Fuchs zocken, wenn der neue Laptop da ist. In der nächsten Wohnung eine Katze besitzen.) Egal was; es muss nur reichen für einen weiteren Tag. Und dann noch einen. Und noch einen. Und. Ich kann das; ich habe das schon ein paar Mal geschafft. Trotzdem bleibt die Angst, dass es dieses Mal nicht gelingen könnte.

Seems like I'm falling deeper
Deeper inside myself
Seems like I'm growing weaker
Much weaker each day 
Along the path to decay
Sirenia - The Path To Decay

Freitag, 19. Mai 2023

hell raised me

I thought you were dreaming / Eyes rolled to the stars
Sinking slowly in muddy waters / Set beneath the tar
You left me in the dark
We grew up scared / Bruised and battered
Youth torn and tattered
As long as you were sky high / Nothing fucking mattered
Hotel homes in the cross / Under the bridge and lost
With your heads in the clouds above
You call this love

manchmal, wenn ich nicht mehr genau weiß wer sie ist, erinnere ich mich daran, dass ich

manchmal weiß ich nicht mehr genau, wer sie eigentlich ist. es scheint so, als würden

ich kann ihr gar keinen vorwurf machen, oder? ich tue das auch. ich zeige ihr eine seite von mir, die aber keinen platz mehr hat, wenn wir

ich kann das nicht. das schreiben ist so mühselig. ich will schon seit etwa vier wochen von meinem gespräch mit rell erzählen und von dem, was danach passiert ist, dass ich nämlich -

aber ich kann nicht.

ich verstehe sie nicht. das möchte ich sagen. ich verstehe sie nicht, und mich verstehe ich noch viel weniger, auch wenn ich vor ein paar tagen zumindet geblickt habe, dass mein verhalten in den immer gleichen phasen verläuft:
(1) ich erzähle ihr etwas über mich
(2) ich komme fälschlicherweise zu dem ergebnis, dass ich sie zu nah an mich ran gelassen habe
(3) ich mache komplett dicht aus angst, dass sie mir irgendwann weh tut
(4) und (so wie heute*) die phase in der ich dann versuche, das alles zu überspielen, indem ich mich - aber das kann ich nicht ins internet schreiben, weil ich mich so abgrundtief dafür verachte. 

sie würde das wahrscheinlich verstehen. dass das so ist. und wo das her kommt. sie ist schließlich auch in der hölle groß geworden. ist aber keine entschuldigung. für mein verhalten, meine ich. ich bin mir nicht ganz sicher, wie viel davon sie so mitbekommt. ob sie tatsächlich denkt, dass es mir gut geht. weil danach fragt sie oft gar nicht. (muss sie auch nicht rede ich mir ein. sie verlässt sich einfach darauf, dass ich sie anspreche, wenn ich schwierigkeiten habe. und außerdem: was sollte ich schon sagen? die wahrheit?)

ich weiß im moment gar nicht wie die aussieht, die wahrheit. wie geht's mir? nicht mal i c h will mich das fragen. müde bin ich. aber das ist nichts neues. frustriert bin ich auch, aus verschiedenen gründen. aber die zu erläutern würde diesen post sprengen.

/ / / / /

* "heute" meinte ursprünglich dienstag; es ist freitag mittlerweile, und ich sehe mich erst jetzt in der lage dazu, das hier fortzusetzen. mir ist auch gestern erst der richtige satz eingefallen, um das ganze zu beschreiben: sie ist schwer fassbar. sie ist total da, aber irgendwie könnte das auch eine beliebige version von ihr sein. [und ich, ich kann die worte schwer fassen, die sie mir sagte beim letzten mal. ich konnte gar nicht eher darüber schreiben.  über ihr: "du bist einer der wenigen menschen, die mich überhaupt nie enttäuschen könnten." ich meine - wie?! ich, ria, bin doch wohl die enttäuschung in person. sonst hätten meine eltern mich schließlich gewollt. 

naja, und ein paar tage später war alles in mir so: du hast ihr WAS erzählt?! und da hab ich mich halt eingemauert. und hab mich zurückgezogen. und hab ihr übel genommen, als sie mich nicht rausholen kam. das soll doch mal jemand verstehen. inzwischen ist es wohl wieder ... okay-ish, denke ich. sie hat bald wieder mehr zeit. für mich, gegebenenfalls. falls ich mal wieder den mund nicht halten kann. 

ich sollte froh sein, dass das so passiert ist. so muss ich mich nicht krampfhaft bemühen. ich kann auch auseinanderfallen. sie hilft mir beim aufsammeln. und das ist in ordnung für sie. sie könnte ja auch sagen, dass sie damit nichts zu tun haben will. würde ich voll verstehen. aber. sie weiß nur zu gut, wie das ist. denn: hell. raised. us.

I was raised in hell / I made it out by myself
I was raised to bleed / Bad blood runs wild and free
Northlane - Bloodline

Donnerstag, 27. April 2023

// i'm not awake, i'm leaving eden //

Ich pfeffere den leeren Kaffeebecher in den Mülleimer und würde am liebsten ein brennendes Streichholz hinterher werfen. Der Fluss zu meiner rechten Seite fließt fast schon träge dahin, ich hingegen werde überspült von einer Flutwelle aus Wut, Verzweiflung, Trauer. // Ob sie [Cheza] gestorben ist, möchte mein Psychiater wissen, als ich das Thema anschneide. Ich weiß nicht, wie ich seine Frage beantworten soll. Der Teil von ihr, der mir an meinem Geburtstag Blumen gepflückt hat, ist auf jeden Fall tot. Spielt es da noch eine Rolle, ob der Rest von ihr in einer Kiste unter der Erde liegt oder nicht? // Set fire, set fire to home [Antimatter - The Third Arm] singt Mick, gerade als ich um die Ecke biege und das Haus sehe. Mh. (Ich halte es immer noch für eine gute Idee, irgendwas in Flammen aufgehen zu lassen, ja. Auch sieben Stunden später noch.) // Der Tag wiegt schwer wie Blei; das Gewicht drückt auf meine Lunge. Der Bus kriecht durch den Feierabendverkehr und ich bin kurz davor, an der nächsten Haltestelle fluchtartig auszusteigen, weil ich an die frische Luft muss. // Mein Psychiater verschreibt mir Bedarf. Die nehme ich sowieso nie denke ich noch, und werfe direkt zwei Tabletten ein, nachdem ich von der Apotheke nach Hause gekommen bin. 20 Minuten später - jetzt, hier, um 19:22 Uhr versuche ich, das Bild zu sehen, welches mein Psychiater heute Mittag gesehen hat. (Und scheitere. Das hat doch früher auch nie sein müssen.) // Nur noch ein paar Stunden, dann ist es endlich geschafft. Dann habe ich wieder ein Jahr lang Ruhe vor diesem verdammten Tag. Und wer weiß, vielleicht schaffe ich es in der Zwischenzeit ja tatsächlich mal, über meinen eigenen Schatten zu springen. Dann kann ich ihr bald mal eine Kleinigkeit mitbringen. // In diesem Moment, da auf der Bank im Sonnenschein, mit den Vögeln, die in den umliegenden Bäumen zwitschern, ist es zum ersten Mal in zwölf Jahren in Ordnung, dass sie nicht mehr da ist. (Ich weine trotzdem um sie. Und dabei ist es mir scheißegal, ob jetzt irgendein Spaziergänger vorbei kommt und mich so sieht. Dieser Ort hier ist so gut wie jeder andere zum Weinen geeignet.) // Es gibt zwei Menschen, die mir in meiner speziellen Situation weiterhelfen könnten. Der eine redet seit einem Jahr nicht mehr wirklich mit mir. Der andere ... würde mir vielleicht eine Frage stellen, über die ich auf gar keinen Fall nachdenken will. Im Endeffekt spielt Scham eine zu große Rolle, als dass ich zum Telefon greifen könnte - // Zwischendurch singe ich auch noch ein Loblied auf Rell. Kann ja mein Umfeld ruhig wissen, dass ich ihr viel zu verdanken habe. (Dass da allerdings auch noch einiges unter der Oberfläche brodelt ... bleibt wiederum ungesagt. Ich muss mich einfach weiterhin brav in Zurückhaltung üben. Und mir vielleicht doch wieder einen Therapieplatz suchen, so wie es auch mein Psychiater für eine gute Idee hält. Dann wird das schon wieder.)

It's warm outside / But the weather fails to hide / The stinging loss inside
For in the back of my mind / I always thought I'd find / My way to paradise
On I'd walk to paradise
Antimatter - Leaving Eden

Sonntag, 16. April 2023

violett / wir sind (nie) wieder

wir kommen nie überein. in ihren augen bin ich zu weit, und in meinen nicht weit genug gegangen. ich kann mein ziel nie erreichen; es gibt keinen schnittpunkt an dieser stelle. es gibt keinen schnittpunkt mehr in der zukunft, nur noch den tag, an dem wir abschied nehmen. und ich den fuß aus ihrer tür. der einzige weg, den ich finden werde, führt dorthin. die einzige entscheidung, die ich noch treffen kann, handelt von reue und bedauern. mir ist das steuerrad aus der hand geglitten, doch gleichzeitig habe ich uns an diesen punkt gebracht. ich. weil: sie tut ja nie irgendwas anderes als zusehen. und hinterher erst reden. aber auch nur, wenn ich danach frage. wenn rell denkt, das mit der gleichberechtigung sei nicht so ganz geglückt, dann hat sie verdammt recht. natürlich war das alles teil des ~ arrangements ~ und ich hab mit meinem namen auf der gestrichelten linie unterschrieben. sinnbildlich, versteht sich. "mit allen einschränkungen." ja, von mir aus... 

und ich hab gedacht, vielleicht ändert sie ihre meinung. 
und ich war dumm.

und weil ich dumm war, bin ich jetzt so unglücklich. [naiv* ist vielleicht ein besseres wort. also, statt dumm, nicht statt unglücklich. naiv bin ich gewesen, und hab mich führen lassen wie ein lamm zur schlachtbank.] und - passt auf, jetzt kommt's - nun habe ich das realisiert und kann trotzdem nicht gehen. weil ich mein zuhause - in dem ich zwar sterben werde - der freiheit vorziehe. all die fluchtversuche, die ich unternommen habe, all die wege, die ich gelaufen bin, haben mich immer wieder zurück geführt; ich kann das violett nicht abschütteln. (in meinen träumen steht sie vor der tür mit einer flasche rotwein in der hand. das, was ich "zufällig" getan habe, spielt keine rolle. wie - ?)

ja, wie? wie schaffe ich's hier raus? ohne dass das, was von meinem herzen noch übrig geblieben ist, noch mehr in mitleidenschaft gezogen wird? ich hatte ein (vergleichsweise) gutes mindset entwickelt in den letzten wochen, aber dann musste ich ja ~ zurück ~ und diese verdammten fünfzehn treppenstufen haben mich wieder in den februar geführt. gefühlt stehe ich wieder ganz am anfang. und muss erneut anfangen zu verarbeiten, dass sie nicht mehr da ist. besser: dass sie noch immer da ist, aber ihre und meine gegenwart mit einem mal getrennt voneinander sind. und dass das okay für sie ist (!) - oder: zu sein scheint. denn das kann sie mir nicht mitteilen. es gibt schließlich grenzen. (wenn sie nur ein mal sagen würde, dass sie das tatsächlich auch so will. und sich nicht immer so bedeckt halten würde.) andererseits - wozu? ich kann auch sagen: ich mag nicht mehr. nichts davon. und komme trotzdem immer nur vom regen in die traufe.

*ich muss das - zu meiner verteidigung - ein paar minuten später noch ergänzen. meine naivität kommt ja nicht von sonstwo. "diese eine grenze hab ich für dich überschritten. den rest werde ich aber nie antasten." das hat sie ja nicht gesagt. ich hab nur gesehen: sie hat sich für mich entschieden. und fing an zu denken: sie kann es wieder tun. konnte ja keiner ahnen, dass das ein irrtum ist. oder?

Samstag, 15. April 2023

zutiefst...

[TW bzgl. Alkohol/SVV. Man kennts.]

Diese Worte sind nicht neu. Der Zustand auch nicht. Ich bin schon oft Hier™ gewesen und schreibe das auch nicht zum ersten Mal ins Internet. Dass ich (zu lange) im Bett liege und Musik höre, die mir nicht gut tut, zum Beispiel. Dass ich Psychopharmaka mit einem alkoholischen Getränk runterspüle. (Immer mit dem ersten. Nach dem dritten tue ich dann irgendwas Unvernünftiges.) Dass ich beim Spazierengehen fast zusammenklappe, weil ich den Tag über so gut wie nichts gegessen habe. Dass ich tatsächlich zusammenklappe, aus eben diesem Grund. Dass meine Gedanken um Selbstverletzung kreisen. - brb, ich brauche noch nen Drink - So, wo war ich stehengeblieben? (...) Will denn wirklich jemand wissen, dass ich mir echt gerne Nudeln kochen würde, aber jegliche Aktivität, die kochendes Wasser beinhaltet, im Moment tunlichst vermeide, weil ich mir selbst nicht traue? Da kann ich mir nur vor den Kopf schlagen; was ist denn das für ein Leben? Wie, zum Teufel, bin ich an diesen Punkt gelangt? An welcher Stelle bin ich falsch abgebogen? Und, viel wichtiger: wie finde ich bloß in die Spur zurück? Sollte ich sie tatsächlich anrufen, um statt Stille Worte sprechen zu lassen?

(Vor ein paar Abenden: das erste ASP Konzert seit der Corona Zwangspause. In einem Song singt er Einzig die Stille sprach noch Bände und ich denke, d a s kann ja nicht unser Dauerzustand bleiben. Vielleicht sollte ich ihr einen Brief schreiben. Aber seit ich die nicht mehr unterzeichnen kann mit "Zutiefst ergeben, immer noch" ... ist das keine Option mehr.) Also ein Anruf - um das Ende zu verkünden, um den Fuß aus der Tür zu kriegen - wo ich doch nichts mehr will als das Gegenteil, und wie, bitte, soll ich das über die Bühne bringen? Ich kann auch nicht - sie lässt mich hängen im Moment, ich kann auch nicht darauf vertrauen, dass sie mir hilft, so wie die Male zuvor. Das ist es, was mich so schockiert. Wie sie einfach da sitzt. Und zusieht. Dabei wäre sie in der Lage dazu - aber sie will einfach nicht mehr. Sie will mich nicht mehr, und wie könnte ich ihr da einen Vorwurf machen? Wenn ich könnte, würde ich mich auch verlassen. Wirklich, am liebsten würde ich mich an irgendeiner Straßenecke aussetzen.

[Interessanterweise denke ich an Rell, und an ihr Gesicht, sollte ich ihr gegenüber diesen Satz mal äußern, und d a s bringt mich in die Spur zurück. Ja, eigentlich weiß ich es besser.] - brb, muss mir mal Nahrung suchen - (Ich kann gerade noch so verantworten, mich in die Küche zu stellen und dort mit irgendwelchen Utensilien - Messern, ja - zu hantieren, wenn der Alkoholpegel nur noch minimal höher wäre, würde ich mir wahrscheinlich aus Versehen weh tun. Ich vertippe mich außerdem absurd oft. Ich schreibe das hier wohl später fertig.)

Nach dem Essen, nüchterner jetzt. Mir gefällt nicht, wie es sich anfühlt. Mir gefällt nicht, dass ich zwar weiß, was ich tun sollte - aber ich nicht weiß, wie ich das in die Tat umsetzen soll; ich.weiß.nicht.wie. Ich kann einfach nicht loslassen. Nicht das. Nicht s i e. Es erscheint mir so aussichtslos. (Auch ASP. Und alles scheint mir hoffnungslos und kommt mir so vergeblich vor.) Ich will einfach nur, dass es vorbei ist. Und gleichzeitig wüsste ich nicht, wie ich das Ende ertragen sollte. (Ich bin so wütend geworden wegen ihrer Widersprüchlichkeit. Meine eigene ertrage ich aber auch nicht länger. Ich bin es so müde. Alles.)

Zutiefst verstört, und un-erhört
Zutiefst ergeben, immer noch
ASP - zutiefst...