or take a silver pen
in the I of decay
just for you.
cause i've been fast asleep, standing still in a stampede. i'm breaking my back, but i'm still sinking like a stone
I. it's a bit late, but i'll still try
before they're locking up the sky
tonight the world belongs to us
do you remember how that was
i worry that you've gone too far
i've walked these streets towards your star
then chills come rushing down my spine
it seems to matter if you're mine
but it's too late, i see the dawning
early sunlight, the peace is fawning
in times when i must fight despair
do you breathe the same old air
II. Und damit wären wir up to Date, was die Gedichte betrifft, yay! (Zumindest ansatzweise. Es hat tatsächlich nicht jeder Text seinen Weg hierher gefunden. Aus unterschiedlichen Gründen. Manches hat mit meinen Gefühlen zu tun; manchmal fehlt mir bloß noch der Titel, haha. (Titel sind das Schlimmste. Darüber denke ich immer mindestens doppelt so lange nach wie es gedauert hat, das Gedicht zu schreiben.))
Das hier ist nun mein erstes - nein, zweites, sorry - Setlist-Gedicht: man besucht ein Konzert, geht danach die Setlist durch, notiert aus den Songs die jeweils ersten drei Wörter, benutzt die als Zeilenanfänge. (Kleine Korrekturen hab ich mir erlaubt. Die Struktur sollte kein Fallstrick für das Gesamtergebnis sein.)
Darüber hinaus: WTF is my life. Seit Wochen Streit im Freundeskreis, Spannungen in der Beziehung, Drama auf der Arbeit, Chaos im Kopf; vielleicht muss ich bald meine Kündigung schreiben - und definitiv schreibe ich Briefe an Geister. (Das könnte ein netter Titel sein, nicht? Ich gehe kurz mein Notizbuch holen.)
Früher
Aber ich wäre nie das Licht, das für sie scheint, oder die Sonne auf ihrem Gesicht. Mehr so der Wind, der durch ihre Haare fährt, oder der Regen, der auf sie hinab tropft. Die Eisblumen an ihrem Fenster. Der Mond, der in der Nacht einen fahlen Glanz in ihr Zimmer wirft. Wäre ich der Mond, könnte ich über sie wachen, über ihr schweben, so wie ihre Anwesenheit über mir schwebt. Ich könnte eine Welle sein, die am Strand ihre Füße umspült. Der salzige Geruch des Meeres, der in der Luft liegt. Ihre stillen Momente. Ihr erster und letzter Gedanke des Tages. Vielleicht geht es nicht darum, was sie für mich ist. Sondern darum, was ich für sie sein will.
Jetzt
Nun bin ich Regen. Und dazu gezwungen, mich in Schweigen zu kleiden. Kann höchstens noch
ü b e r sie sprechen. Und uralte Texte ausgraben. Und alles daran tut weh.