Morgen steige ich in ein Flugzeug und fliege der Sonne ein Stückchen entgegen. (Völlig irreal, dass das nun wirklich passiert. So gute Dinge passieren mir nicht; sowas darf ich nicht haben.) Wenn ich wieder da bin, steht kein Stein mehr auf dem anderen - aber das ist ein Thema für Mai und ich versuche, es auch als solches zu behandeln. Meine größte Sorge gerade sollte sein, dass ich und Kätzchen zwar ankommen, aber unser Gepäck nicht. Oder dass die drei Bücher, die ich eingepackt habe, für die Zeit nicht reichen. Das wäre nun wirklich eine Katastrophe.
cause i've been fast asleep, standing still in a stampede. i'm breaking my back, but i'm still sinking like a stone
Montag, 21. April 2025
Urlaub
Donnerstag, 10. April 2025
Untouched II
Und wir sind doch dem Laufe der Zeit gefolgt. Still seit einem Tag im August, vor Blicken verborgen, aber verwoben ineinander, allem zum Trotz. Dann - und hier enden die poetisch-pathetischen Worte auch schon - hast Du irgendwann beschlossen, einen Staudamm zu errichten in unserem Fluss, so wie ein Biber es tun würde, und ebenso wie bei einem Biber weiß man nicht genau, warum er das eigentlich tut. Warum stört sich der Biber an fließendem Fluss? Warum hast Du Dich gestört an mir, an uns? Warum dachte ich, Deine Gefühle zu kennen, weil Blumen, und Türme, und Träume, und habe dann plötzlich aus Deinem Mund die Worte "nicht (mehr) richtig" vernommen? Warum all das hinter verschlossenen Türen? W a r u m all das? Warum fehlen mir immer die Antworten, auf all meine Fragen; warum muss(te) ich die wenigen Worte vom Fußboden sammeln mit meinen doch so stetig zitternden Fingern? Warum: erst über-irdisch schön und dann viel zu kalt, in weißen Häusern und sterbenden Gärten? Und warum müssen wir uns trennen an den Bahngleisen, immer wieder.
(Keine Frage mehr, sondern Aussage jetzt. Ich weiß schon.) Aber Du hast mich glauben lassen, ich hätte eine Chance, wo Du doch nie mehr wolltest, als in den Sternen zu stehen, was? Das tust Du auch, für immer. Wenigstens das bleibt mir von Dir.
Dienstag, 11. März 2025
bis die sterne verglühen
bin in der lage dazu, einen witz zu machen über die absolut schlimmste situation; ich mache nen witz darüber und möchte am liebsten die hand in den topf halten, in dem gerade meine nudeln kochen. ich mach nen gottverdammten witz darüber, wieder mal, und die worte, die ich eigentlich sagen möchte, ersticken in meiner kehle. ich kann es auch nicht aufschreiben. ich kann es nicht. nichts davon.
ich werde es versuchen, okay?, ich weiß, ich muss, und ich versuche mir einzureden, dass ich am ende ja auch was davon habe, hat sie so gesagt, ich muss es nur glauben. aber wie soll ich. das darf ja schon wieder gar nicht so sein. "ich kann mir nicht vorstellen, dass wir voneinander getrennt sind, du und ich" sagt sie, aber was zur hölle tut sie denn da eigentlich gerade, wenn nicht uns voneinander trennen. und ja sagen, und vielleicht sogar ja meinen, aber weil ich nichts und niemandem auf dieser welt vertrauen kann, werde ich es erst glauben, wenn ich es auch sehen kann.
ich will es doch bloß sehen, ein einziges mal würde schon reichen, denke ich mir; ich will gehen, wohin vor mir keine*r ging, ich will dahin gehen, mit niemandem an meiner seite. (auch wenn ich dürfte. mit kätzchen. aber wie zum teufel sollte ich das erklären. wie erkläre ich jemandem, was wir da tun, ich weiß es doch selbst nicht so genau. ich weiß nur, dass wir es tun.)
i don't know what to say
but i'm gonna want you 'til the stars evaporate
we're only here for just a moment in the light
one day it shines for us, the next we're in the night
so say the word and i'll be running back to find you
starset - starlight
Dienstag, 21. Januar 2025
// save me if i become my demons //
14.03.2024
I. "Du gehörst hierher" sagt sie. "Und du gehörst zu mir."
II. Take me high and I'll sing
You make everything okay
We are one and the same
You take all of the pain away
Save my if I become my demons
Starset - My Demons
III. J e t z t realisiere ich: es geht gar nicht darum, die nächsten beiden Wochen irgendwie zu "überbrücken" - es geht nicht um Tage, Wochen, Monate; sie ist da, und sie bleibt, die ganzen verdammten nächsten Jahre. Wir haben kein Ablaufdatum; es ist nicht schon der Punkt festgelegt, in dem es in ihrem Leben keinen Platz mehr für mich geben wird. (Eventuell ist diese Vorstellung ein klein wenig viel zu viel, um sie auf Anhieb zu verarbeiten. Ich wollte auch gar nicht so viele Worte darüber verlieren. Ich d a r f auch gar nicht so viele Worte darüber verlieren, aus Angst davor, dass es dann nicht mehr wahr wird.
Jetzt
Waren das alles nur leere Worte? Das hier verschriftlicht zu haben vor fast einem Jahr ist nun nur noch ein weiterer Stich in mein verdammtes Herz. Ja, sie macht, dass a l l e s wieder in Ordnung kommt. Dachte ich. Aber was will sie tun gegen diesen Schmerz? Drei Jahre lang hatte sie die Lösung für all die Probleme, mit denen ich zu ihr gekommen bin. Aber wie will sie dieses lösen? Ich kann jetzt gar nicht darauf vertrauen; Hoffnung ist wie Gift.
Und die Situation hat so schreckliche Parallelen zu 2019, erinnert mich an dieses Ausgeliefertsein. Sie sitzt am längeren Hebel, das war ja natürlich von Anfang an klar. Dann sind die Grenzen doch aber so schnell so wenig spürbar gewesen, dass ich mir fast mal wieder eingebildet habe, ich hätte eine Chance. Und alles, was sie getan hat, war: literweise Öl ins Feuer zu gießen. Ich. Gehöre. Zu. Ihr????? Nein; wie sollte das denn aussehen? Das darf doch wieder nicht ans Tageslicht dringen, das m a c h t man doch nicht. (Denkt der Teil von mir, der gerade einen moralischen Anfall hat. Wenn ich es dabei nur belassen könnte; aber ihre Worte tun so schrecklich weh, dass. (Und ich möchte mit ihr darüber reden. Aber ich möchte nicht, dass sie das weiß. Und ich möchte mit ihr nicht darüber reden. Aber ich möchte, dass sie das weiß. (Ist das nicht auch aus irgendeinem Song?))
Ja, dass. Keine weitere Erläuterung an dieser Stelle. Jede*r von euch kennt Schmerz, nehme ich an, und ich möchte meinen gerade nicht in Worte fassen. Das gehört an eine andere Stelle.)
Donnerstag, 16. Januar 2025
Kapitel 51: Silbertablett
14.03.2024
Ich tue Das Hier™ schon wieder. Denn vielleicht haben manche Dinge wirklich kein Ende. Vielleicht ist das hier mein Für Immer. Bloß habe ich nie damit gerechnet, es als eine Art Geist zu verbringen. Denn ich kann nicht anders; alle meine Worte sind bloß eine Metapher für Sie hat mir den Ausweg präsentiert auf einem silbernen Tablett. Und ich habe danach gegriffen, weil es die beste Option war. Und ich hasse mich dafür. Ich bin das ganze Durcheinander so müde. Es war so einfach eine Zeit lang -
Jetzt
Keine Worte. Nur noch mehr Chaos. Wegen Rell jetzt, aber ändert unterm Strich nichts. Nur noch Chaos, Chaos, Chaos. (Der Plan ist: den Rest der Archiv Posts veröffentlichen, mich mal strukturieren, und dann komme ich auf eure Kommentare etc. zurück. (Der Plan ist auch: jetzt.nicht.untergehen.))
Dienstag, 14. Januar 2025
Himalaya
14.07.2023
Ich stelle diesen dämlichen Bücher, die Dir so gut gefallen, nach ganz hinten in meinen Schrank. Damit ich mich nicht jedes Mal aufrege, wenn mein Blick darauf fällt. Wann bin ich Dir so egal geworden? An welchem Punkt bist Du mir abhanden gekommen?
Jetzt
Wenn überhaupt, sind es mehr Fragen geworden, und Antworten hatte ich schon damals keine. Natürlich könnte man versuchen, das Ganze aufzudröseln, so brainstorming-mäßig - k ö n n t e man, aber da es im Endeffekt keinen Unterschied mehr macht, lässt man es eben sein. Es ist alles bloß noch vergebene Liebesmüh; in diese Kategorie fallen erschreckend viele Dinge. Ich weiß nicht, ob da Resignation aus mir spricht, oder einfach bloß die Wahrheit. Aber die Bücher stehen immer noch im Schrank, ganz hinten, und wenn ihr das so wollt, kann das ein Zeichen sein. Vielleicht ist es aber auch bloß ein Zeichen dafür, dass ich mal wieder ausmisten sollte.